WILLKOMMEN BEI DER WAL!

Willstätt gemeinsam stark und zukunftsfähig machen

 
 

Wahlergebnis für die WAL

Wir möchten uns bei allen unseren Wählerinnen und Wählern bedanken für die Unterstützung unseres Programms und unseren Positionen. Wir haben 18,9 % der Stimmen erreicht – hierfür sind leider nur drei Sitze vorgesehen. Bei einem Prozent höherer Zustimmung wären es vier Sitze gewesen.

Wir möchten unseren konstruktiven und transparenten Politikstil weiterführen zum Wohl unserer Gemeinde. Für die nächsten fünf Jahre setzen wir einen großen Schwerpunkt auf Natur und Umwelt. Hierfür wird sich Hans-Wolfgang Brassel intensiv mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde einbringen.

 
 

In den Gemeinderat wurden gewählt:

Elvira Walter-Schmidt
Elvira Walter-Schmidt
Peter Scheffel
Peter Scheffel
Wolfgang Groth
Wolfgang Groth
 
 
 
 

In die Ortschaftsräte wurden gewählt:

Hesselhurst:

Sylvia Lutz
Sylvia Lutz

Hesselhurst:

Volker Knoth
Volker Knoth

Legelshurst:

Peter Scheffel
Peter Scheffel
 

Sand:

Hans-Wolfgang Brassel
Hans-Wolfgang Brassel

Willstätt:

Heinz Geiler
Heinz Geiler
 
 
 

Die WAL war bei den Wahlen paritätisch angetreten – 9 Frauen + 9 Männer. Wichtig ist uns auch weiterhin, den Frauenanteil in den Räten zu erhöhen – ideal wäre ein Pari.

Hier nun der Frauenanteil von Willstätt und seinen angrenzenden Gemeinden:
Willstätt 33 %
Rheinau 25 %
Appenweier 37 %
Kehl 19 %
Offenburg 30 %
Neuried 21 %
Kreistag 15 %

Die WAL will informierte und in Themen einbezogene Bürgerinnen und Bürger!

Lesen Sie hier unsere Position zu aktuellen Themen:

MOBILFUNK UND MOBILFUNKMASTEN IN UNSERER GEMEINDE WILLSTÄTT

Der Mobilfunkanbieter Telekom hat über die Verwaltung angefragt, ob in den Ortschaften Hesselhurst und Eckartsweier mitten in den Ortschaften auf kommunalen Gebäuden ein Mast aufgestellt werden kann, der das Telekomloch in den beiden Ortschaften beseitigen soll, Die Ortschaftsräte haben in beiden Ortschaften die Anfrage abgewiesen - und das ist gut so!

Die WAL sieht sich verpflichtet, über die Schädlichkeit von Mobilfunk und Mobilfunkmasten im Besonderen zu informieren. Die WAL macht sich Gedanken um die Gesundheit aller Willstätter Bürgerinnen und Bürger. Und deshalb sind wir heute und auch in der Zukunft aktiv und hellhörig.

Unsere Forderungen:

  • Keine neuen Masten innerhalb aller Ortschaften;
  • Neue Anlagen mindestens 1 Km außerhalb des Ortes errichten – Hesselhurst und Eckartsweier von einer Anlage aus versorgen;
  • Aufklärung in den Schulen über die Gefahren beim Umgang mit Handys, Smartphones und Tablets;
  • Diskussion im neuen Gemeinderat, wie die Gemeinde Willstätt mit der neuen 5G Technik umgehen möchte;
  • Alle Ortschaften mit Glasfaseranschlüssen versorgen;

Weitere Informationen:


BEZAHLBARER WOHNRAUM

Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in den großen Städten Deutschlands knapp. Auch in unserer Gemeinde fehlt es an günstigen Wohnungen, die mit einem Mietpreis von 5-7 Euro/m² für Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen erschwinglich sind. Da die Gemeinde in den Jahren 2010-2012 einige gemeindeeigene Wohnhäuser verkauft hat, um die Realisierung des neuen Rathauses finanziell abzusichern, fehlt es heute an preisgünstigem kommunalen Wohnraum. Die demografische Entwicklung bringt mit sich, dass die Nachfrage nach 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen steigen wird. Dies kann nur mit Neubauten umgesetzt werden. Das nächste anstehende Neubaugebiet wird "Langmatt" im Ortsteil Willstätt sein. Die WAL setzt sich dafür ein, dass 50 Prozent aller geplanten Wohneinheiten in Langmatt als preisgünstiger Wohnraum realisiert werden (weitere Infos unter "Neubaugebiet Langmatt“).

Zur Umsetzung schlägt die WAL die Gründung einer Wohnbaugesellschaft als Eigenbetrieb der Gemeinde Willstätt vor. Alternativ könnte das Konzept mit Investoren realisiert werden, die mit Begünstigungen durch die Kommune und dem Bund Projekte umsetzen, die eine langfristige Sozialpreisbindung (mindestens 20 Jahre) garantieren.

Ein spannendes Thema für den Anfang der nächsten Legislaturperiode nach der Wahl 2019!


NEUBAUGEBIETE "AUF DER GRÜNEN WIESE" ODER INNENENTWICKLUNG

Zur Erhaltung des dörflichen Charakters unserer Ortschaften bedarf es eines klugen Entwicklungskonzeptes. Wir brauchen eine Leitlinie, in der klar definiert ist, welche Verantwortung wir alle dafür haben, wie Willstätt noch wachsen will und wie wir dem Klimawandel begegnen, um unserer Enkelverantwortung gerecht zu werden.
Die WAL will ein qualitatives inneres Wachstum mit Augenmaß. Eine weiterhin großflächige Bebauung im Außenbereich lehnen wir ab. Die Meinung, dass Kommunen Bauland in allen Ortsteilen vorhalten müssen, kann nicht die Zukunft unserer Gemeinde sein. Vielmehr müssen intelligente und nachhaltige Lösungen für flächensparendes Bauen gefunden werden. Für junge Familien als auch für Senioren müssen Angebote zum generationenübergreifenden und barrierefreien Wohnen geschaffen werden.

Es gibt bundesweit sehr gute Beispiele, wie eine gute Innenentwicklung realisiert wird – so z.B. das Modell „Jung kauft Alt“ oder das „Innenstadtkindergeld“ in Tuttlingen.


AUFSTELLUNG DES BEBAUUNGSPLANES KRUMMACKER

Gedanken zum Neubaugebiet Krummacker:
Optimal wäre für den Markt eine 3-stöckige Bauweise mit Tiefgarage, Markt und Büros obenauf. Dies soll von der Verwaltung geprüft werden.

Wir fordern eine flächensparende Planung: Discounter + Drogeriemarkt nebeneinander, damit die Parkplätze gemeinsam genutzt werden können. Wir brauchen im Krummacker einen gesunden Mix aus Wohnungsbau und, wenn überhaupt nötig, ein kleines Angebot an Einfamilienhäusern (max. 400 m²). Bitte kein Flächenfraß!

Außerdem erwarten wir im Krummacker ein Mehrfamilienhaus, in dem die unterschiedlichsten Menschen wohnen, generationenübergreifend und barrierefrei mit einem Begegnungszentrum, das für alle Menschen im Dorf offen ist – Förderung des sozialen Miteinanders.

Was ist uns wichtig?
Jede zusätzlich versiegelte Fläche schadet der Umwelt und treibt den Klimawandel voran.
Die Behauptung, dass Kommunen für junge Familien Bauland zu günstigen Preisen vorhalten müssen, gehört dem letzten Jahrhundert an. Das ist nicht die Zukunft der Gemeinden. Vielmehr muss die Kommune schauen, wie in den Ortskernen für junge Familien Lösungen gefunden werden, um ein leerstehendes Haus zu erwerben. Dafür gibt es intelligente Beispiele bundesweit.
Wir müssen uns überlegen, ob Willstätt nach außen noch wachsen will. Sind 10.000 Einwohner (+/- 200) nicht genug für die nächsten Jahrzehnte?

GR-Sitzung am 9. April 2019 mit der Bitte um Aufnahme im Protokoll; Vorgelegt von der WAL


DORFMITTE LEGELSHURST

Die Entscheidung von Ortschafts- und Gemeinderat, die bisherigen Vereinbarungen aufgrund der veränderten Voraussetzungen (Denkmalwürdigkeit des Rathauses) und der Intervention der Bürgerinitiative zu kippen und die Planung von vorne zu beginnen, halten wir auch weiterhin für eine "Sternstunde der kommunalen Demokratie", auch wenn wir mittels Leserbrief angegriffen wurden. Sie zeigt, dass die Bürgerbeteiligung von unten funktioniert und Beschlüsse von Gremien rückgängig gemacht werden können.

Nun liegt es in den Händen eines neu gewählten Ortschafts- und Gemeinderats, gemeinsam mit den Legelshurster Bürgerinnen und Bürgern eine einvernehmliche Lösung für das Gemeinschaftshaus zu finden.

Die Erkenntnis, dass das Legelshurster Rathaus ein denkmalgeschütztes Gebäude darstellt, kam reichlich spät. Wäre die Anfrage früher eingeholt worden, hätten sich die Pläne, das Rathaus für die Feuerwehr auszubauen, erübrigt.


MENSA & MEDIATHEK

Beim Wettbewerb „Umgestaltung der Moscheroschschule“ hat das Gewinnerbüro einen Plan vorgelegt, der drei Baukörper vorsieht: Bau A = der gerade fertiggestellte Neubau; Bau B = das schon bestehende Schulgebäude, das umgestaltet werden soll, und Bau C = Mensa und Mediathek. Die WAL stand von Anfang an hinter der vorgelegten Planung und der Umsetzung des Projekts.

Beim Bau C gab es im Gemeinderat grundlegende kontroverse Diskussionen darüber, ob die Gemeinde überhaupt eine Mediathek benötigt. Die WAL ist der Auffassung, dass dies sehr wohl der Fall ist. Eine Mediathek gehört zu einer modernen Gemeinde. Sie ist eine unverzichtbare kulturelle Einrichtung, die Begegnungen der Menschen ermöglicht. In Zusammenarbeit mit den Vereinen und Institutionen der Gemeinde sind vielfältige Angebote vorstellbar. Mit einer neuen Mediathek schaffen wir auch hier endlich einen barrierefreien Zugang.

Der momentane Stand ist, dass Mensa und Mediathek als eingeschossige Solitärbauten errichtet werden, dies zu Lasten eines größeren Schulhofs. Die Kosten sind vergleichbar mit einem zweigeschossigen Bau. Strittig ist aber noch die Größe der Mediathek.

Nach der 43-jährigen ehrenamtlichen Leitung durch das Ehepaar Schneidewind hat die Gemeinde nun eine hauptberufliche Bibliothekarin angestellt. Ihr müssen wir gute Arbeitsbedingungen schaffen. Deshalb muss sie als Fachfrau auch in die Planungsphase mit einbezogen werden.

Die WAL hält eine Größe von mindestens 300 m² erforderlich. Auf dieser Grundfläche können eine Vortragsecke für ca. 60 Personen, ein Büro mit Lagerraum, die Ausleihtheke und ein bis zwei gemütliche Lesebereiche mit eingeplant werden. Wir wollen nicht nach zwei Jahren feststellen müssen, dass der Platz für ein zeitgemäßes Angebot nicht ausreicht.

Nach der Besichtigung von fünf Mediatheken haben wir Gemeinderäte erkannt, wie wichtig es ist, einen großzügig gestalteten Raum mit unterschiedlichen Lesebereichen für alle Altersgruppen anzubieten. Auch so kann eine Begegnung der Generationen stattfinden.


GANZTAGSGRUNDSCHULE

In den nächsten Jahren steht das Thema „Ganztagsgrundschule“ in unserer Gemeinde an. Das Kultusministerium und die staatlichen Schulämter streben an, die bisherigen Halbtagsgrundschulen in den Ganztagsrhythmus zu überführen. Hier gibt es die gebundene Form (für alle Grundschüler verpflichtend) und die offene Form (auf Freiwilligkeit basierend). Vertreter des Gemeinderats haben gemeinsam mit der Schule und der Verwaltung zwei Musterschulen besucht: Bohlsbach mit gebundener Form und Ettenheim als offen geführte Grundschule. Bei den Besuchen haben wir erkannt, dass eine Ganztagsgrundschule - in welcher Form auch immer - eine pädagogisch sinnvolle Einrichtung ist und das Familienleben entspannt, da die Hausaufgaben bereits in der Schule gemacht werden und somit bis 16 Uhr erledigt sind.

Welche Schulform für die vier Willstätter Grundschulen die richtige ist, muss sorgfältig abgewogen werden. Klar ist, dass im Vorfeld der Planung und Entscheidung großer Informationsbedarf besteht. Hier müssen auch die Eltern mit ins Boot geholt werden.

Auf jeden Fall werden bauliche Veränderungen in den vier Grundschulen anstehen.

Die WAL unterstützt die Verwaltung bei dem Plan, Ganztagsgrundschulen einzuführen. Wir sollten uns jedoch Zeit nehmen, dieses Thema auf eine breite Zustimmungsbasis zu stellen.


ERHALT DER DENKMALGESCHÜTZTEN HÄUSER

Unsere Ortschaften sind geprägt durch eine Fülle von Fachwerkhäusern, die als Denkmale oder erhaltungswürdige Gebäude klassifiziert sind. Diese Ensembles von alten Häusern machen den Charme Willstätts und seiner Ortsteile aus. Der Blick auf die Hauptstraße zwischen der Alten Mühle (Rathaus) und den beiden ehemaligen „Lasch-Gebäuden“ findet sich in vielen Bildbänden und Kalendern als Beispiel für die charakteristische Bauweise im Hanauerland.

Wir müssen leider feststellen, dass die Verantwortung für den Erhalt der ehrwürdigen und ortsbildprägenden Gebäude mehr und mehr schwindet. Fachwerkhäuser bleiben jahrelang unbewohnt und verkommen. Irgendwann entzieht die untere Denkmalbehörde des Kreises auf Antrag die Denkmalwürdigkeit, da nichts Erhaltenswertes mehr vorhanden ist und eine grundlegende Sanierung dem Besitzer nicht zugemutet werden kann. Konsequenz: Antrag auf Abriss und Neubau. So steht in Willstätts Hauptstraße (gegenüber dem Gasthaus „Zur Krone“) ein wunderschönes Fachwerkhaus seit Jahren leer. Hier befürchten wir, dass auch diesem Haus in einigen Jahren die Abrissbirne den Garaus machen wird.

Auch wenn der Spruch „Eigentum verpflichtet“ existiert, kann die Gemeinde einen Besitzer nicht verpflichten, sein Haus in Wert zu halten. Das geht nur auf der moralischen Ebene und mit finanziellen Anreizen.
Wenn viele Bürgerinnen und Bürger Willstätts die Forderung der WAL nach dem Erhalt dieses kulturellen Erbes unterstützen, dann kann das Hanauer Fachwerkhaus in unserer Gemeinde überleben.

Die WAL setzt sich auch dafür ein, dass sich Neubauten im Ortskern in den Bestand einfügen sollen - und das nicht nur in Gebäudegröße und Dachform, sondern auch in der äußeren Gestaltung. Das neue Sparkassengebäude in der Hauptstraße ist ein Beispiel dafür, was nicht in ein Dorf wie Willstätt passt.


NATURSCHUTZ, ÖKOLOGIE & LANDWIRTSCHAFT

Willstätt – natürlich, charmant, lebendig – das wollen wir bleiben! Dazu gehört aber auch, der Natur hier und dort freien Raum zu lassen. Wir alle können dazu beitragen. Natürlich ist das Thema vielschichtig: Große Projekte wie die Sicherung unseres Schulstandorts und der Umbau der Alten Mühle kosten viel Geld. Unsere Gemeinde hat das Glück, an einer günstigen Verkehrsachse zu liegen. So konnten attraktive Firmen dazu gewonnen werden, sich bei uns anzusiedeln. Das sichert der Gemeinde wichtige Gewerbesteuereinnahmen.

Gleichzeitig ist damit ein großer Flächenverbrauch verbunden, bei dem wertvolles Ackerland und wichtige Freiflächen verloren gehen. Dabei stellt sich die Frage, wie die Existenz unserer Haupterwerbslandwirte gesichert werden kann, die ihr Ackerland abgeben müssen, und wie Ausgleichsmaßnahmen sinnvoll und nachhaltig gestaltet werden können. Ökopunkte sind nicht alles!

Radikal abgeschnittene Hecke

Betrachten wir das öffentliche Grün, so ist die Gestaltung in Bezug auf Biodiversität eher rückläufig. Die Pflege zu vieler Grünflächen kann der Bauhof nicht mehr leisten. Es geht nur noch um praktische Handhabung. Kleine als Blumenwiese angelegte Flächen haben nur noch Alibifunktion. Damit es bunter wird, dürfen unsere Bürgerinnen und Bürger auf den Rathäusern Samentütchen kaufen. Hier muss ein Umdenken stattfinden!

Es muss auch in einer gepflegten Gemeinde Bereiche geben, wo sich die Natur entfalten darf. Wo sonst können unsere Kinder ein Vogelnest entdecken, Tiere beobachten, sich mit der belebten Umwelt auseinandersetzen? Wo finden Vögel und Bienen Nahrung, wenn nicht in Sträuchern, die blühen dürfen und nicht zweimal jährlich auf den Stock gesetzt werden? Die WAL setzt sich dafür ein, dass nicht alle öffentlichen Grünflächen akkurat und aufgeräumt sein müssen, sondern auch naturnahe Ecken geschaffen werden.


LÄRMSCHUTZ IN WILLSTÄTT

Das von der Gemeinde beauftragte Lärmschutzgutachten erbrachte folgende Ergebnisse: Am schwersten belastet sind im Ortsteil Willstätt die Hauptstraße und die Sandgasse. Die WAL schlägt vor, die Geschwindigkeit in der gesamten Ortschaft auf 30 km/h zu reduzieren und ein Konzept zu entwickeln, um den Schwerlastverkehr aus der Ortschaft Willstätt fernzuhalten.

Entlang der B28 soll das Tempo auf 80 km/h gedrosselt werden. Erfolgt dadurch keine Verbesserung, muss der Lärmschutzwall - wie früher schon gefordert - erhöht werden.

In allen weiteren Ortsteilen können die Durchgangsstraßen mit "Freiwillig 40-Displays" ausgestattet werden.

In Legelshurst soll die erlaubte Geschwindigkeit in der Bolzhurst- und der Schierengstraße auf 30 km/h reduziert werden.

Übrigens: In der Sandgasse und der Hauptstraße und entlang der B28 gibt es Zuschüsse für passive Lärmschutzmaßnahmen, z.B. zum Einbau von neuen Fenstern. Hier informiert die Verwaltung.
Sämtliche Temporeduktionsmaßnahmen müssen mit der Straßenbehörde und der Polizei abgesprochen werden.

Lärmschutzwand - Artikel in der Kehler Zeitung

GENDERSPRACHE

Wie gendert die WAL?
Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes lautet: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Diesem Gesetz wird die WAL gerecht, indem sie bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 mit 9 Frauen und 9 Männern antritt. Wir hoffen, dass der zukünftige Gemeinderat mit wesentlich mehr Frauen besetzt sein wird. Willstätt benötigt die Stimmen von Frauen!

Am 10. April 2019 hat die Kehler Zeitung prominent auf der Titelseite unter dem Titel „Streit um Genderstern und Binnen-I“ die bundesweit geführte Kontroverse angeheizt. Sie hat professionell Schreibende, Politiker und Bürger aus Kehl und Willstätt befragt, wie sie zur sogenannten gendergerechten Sprache stehen.
Drei Männer durften sich unter „CONTRA GENDERN“ äußern. Ich zitiere die Überschriften, die aussagekräftig genug sind. Die Beiträge gipfeln darin, dass das „Maskuline diskriminiert wird“.
Rainer Hempelmann aus Odelshofen (CDU): „Dieser Genderwahn gleicht einem religiösen Sittenwächtertum“.
Jörg Meuthen, AFD-Chef des Bundes: „Gender-Gagaisten dürfen nicht die deutsche Sprache vergewaltigen“.
Erich Lienhart, Leiter der VDS-Regionalvertretung Ortenau: „Gender macht aus dem Land der Dichter das Land der Deppen“.

Dem gegenüber stehen zwei Frauen und ein Mann für „PRO GENDERN“. Im Anhang finden Sie den Beitrag von Elvira Walter-Schmidt, stellvertretende Bürgermeisterin von Willstätt und erneut Kandidatin der WAL für den Gemeinderat.

Welche Position nimmt die WAL ein?
Wir fordern eine gendergerechte Sprache in Wort und Schrift.


KEHLER KRANKENHAUS

In der Gemeinderatssitzung am 9. Juli 2018 hatte die WAL noch vor der finalen Abstimmung im Kreistag den Antrag gestellt, dass der Willstätter Gemeinderat zur angekündigten Schließung des Kehler Krankenhauses für das Jahr 2030 eine Stellungnahme abgeben soll.

In der Gemeinderatssitzung am 9. Juli 2018 hatte die WAL noch vor der finalen Abstimmung im Kreistag den Antrag gestellt, dass der Willstätter Gemeinderat zur angekündigten Schließung des Kehler Krankenhauses für das Jahr 2030 eine Stellungnahme abgeben soll.

Das Ergebnis:
13 Stimmen für den Erhalt des Kehler Krankenhauses
2 Enthaltungen
1 Stimme gegen den Erhalt

Begründung des Antrages der WAL auf Erhaltung des Krankenhauses Kehl Gemeinderatssitzung am 9. Juli 2018:

Zeitungsartikel Erhalt Kehler Krankenhaus

UNSER NEUES RATHAUS - EIN SCHMUCKSTÜCK IM HANAUERLAND

Es war eine mutige Entscheidung des Gemeinderats, das Industriedenkmal zum neuen Rathaus umzugestalten, da niemand wusste, was bei der Sanierung des Objekts an Kosten auf uns zukommen wird. Gut war die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Fa. Falk in Form einer Bauherrengemeinschaft, weil die Gemeinde die Sanierung des ganzen Gebäudes nicht hätte allein stemmen können. Da das Gebäude im Sanierungsgebiet „Schlossplatz“ liegt, wurden fast alle Baumaßnahmen zu 50 Prozent aus Landesmitteln bezuschusst.

Im alten Rathaus wurde es immer enger. In heißen Sommern waren die Arbeitsbedingungen ohne Klimaanlage nicht mehr zumutbar. Wir wollten endlich ein neues barrierefreies Rathaus schaffen, in dem alle Bürgerinnen und Bürger einen ungehinderten Zugang zu jeder Stelle, auch zum Bürgermeister, haben.

Die anfängliche Kritik vieler Bewohnerinnen und Bewohner Willstätts ist angesichts des gelungenen Ergebnisses völlig verstummt.
Auch die Gestaltung der Außenanlagen kann sich sehen lassen: Das Mühlencafé mit Kleinkunstszene und Außensitzplätzen; der Flößergarten mit der Möglichkeit, eine Trauung im Freien vorzunehmen; die naturnahe Umgestaltung der Alten Kinzig; der Weg am Kinzigufer; die Freitreppe zum Wasser; der neu gewonnene Festplatz hinter dem Rathaus und der öffentliche Bücherschrank mit Sitzmöglichkeit.

Alles in allem hat Willstätt durch die Sanierung der Alten Mühle an Lebensqualität gewonnen und eine lebendige Ortsmitte erhalten.

Unser neues Rathaus - ein Schmuckstück

Wir setzen uns weiterhin ein für

  • die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Entscheidungen
  • und für eine transparente nachvollziehbare Vorgehensweise bei allen Entscheidungsprozessen.

Die WAL fordert:

  • Bürgerforen, Zukunftswerkstätten, Runde Tische zu relevanten, die Gesamtgemeinde betreffende Maßnahmen (z.B. Lärmschutz, Verkehr, Vereinsförderung, Siedlungsentwicklung);
  • Mehr Bürgernähe! Frühzeitige Einbeziehung von Betroffenen und Anwohnern – nicht auf die Bürgerinnen und Bürger warten, sondern auf sie zugehen!
  • Einbeziehung von sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern in Entscheidungsprozesse.
 
 
 

© 2019 - WAL Willstätter Alternative Liste

 
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