Schreiben von Wolfgang Groth

19.08.2020

Lieber Herr Huber,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,

"Wir laufen mancherorts in eine ökologische Katastrophe, weil bei der Trockenheit kein Ende in Sicht ist" stellt Landwirtschaftsminister Hauk (CDU) fest.

Wer mit offenen Augen durch den Schwarzwald fährt, kann erkennen, dass die "ökologische Katastrophe" real passiert.
Was heißt das nun für uns in Willstätt?
Wie Ihr wisst, bin ich der Meinung, dass wir "vor Ort" beginnen müssen umzudenken und als Konsequenz zu handeln, sprich ein "weiter so" ist angesichts der sich abzeichnenden ökologischen Katastrophe nicht mehr möglich!

"Allen besonnenen Stimmen zum Trotz bezüglich Insektensterben und Verschwinden der Arten oder verändertem Mikroklima geht das Zubetonieren der letzten naturnahen Flächen weiter!

Dass Virologen weltweit das Corona Virus darauf zurückführen, dass der Mensch und den darin lebenden Tieren immer mehr auf die Pelle rückt, scheint unsere Bürgermeister und Gemeinderäte nicht zu interessieren.

Stattdessen, welcher Auswuchs an Heuchelei, erfrecht man sich den sogenannten “Klimanotstand“ auszurufen, währenddessen die nächste Wiese, der nächste Acker zubetoniert werden. Was für ein Selbstbetrug!
Handelt es sich hier eventuell um eine „Pandemie der Schizophrenie?"

(BI Jetzt langts Rust)

Bitte überdenkt Eure Position und entscheidet angesichts der Dramatik im Sinne des Klimas kinder- und enkelgerecht.

Noch eine schöne Sommerpause wünscht
Wolfgang Groth


 
 

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